Wirtschaftsförderung Nordsachsen

Herausforderung Unternehmens-Nachfolge: Veranstaltung des Landkreises Nordsachsen zeigt jahrzehntelanges Versagen der Altparteien!

Einen besonderen Einblick in die großen Herausforderungen für Nordsachsens Unternehmen habe ich bei der Veranstaltung „Fit für die Übergabe!?“ am Mittwoch, den 22.10., erhalten. Dort informierte der Landkreis Nordsachsen über Möglichkeiten zur Unternehmensübergabe.
Dabei konnte ich zahlreiche gute Gespräche mit Unternehmern aus der Region und meinem Wahlkreis führen!

Es wurde besonders deutlich, dass vor allem das demographische Versagen der Politik es Unternehmern immer schwieriger macht, gute Nachfolger zu finden! Es fehlt schlichtweg oft an der unternehmerisch interessierten Jugend! Leider steuert auch hier der Landkreis Nordsachsen seit Jahren – etwa durch familienfreundliche Politik – nicht entgegen. Anstatt Nordsachsen für heimische Familien und potenzielle Jungunternehmer attraktiver zu gestalten, verlässt man sich auf Scheinlösungen von Bund und Land. Auch die offenen Grenzen haben uns leider wenig talentierte Unternehmer und Selbstständige beschert.

Zwar stehen Wirtschaftsförderung, Industrie- und Handelskammer (IHK) und Handwerkskammer (HWK) beratend zur Seite:
Viele Unternehmer unterschätzen jedoch den enormen zeitlichen Aufwand einer Firmenübergabe je nach Betriebsgröße! Die Meisten haben auch keinen so genannten Plan B für eine kurzfristige Übergabe z.B. aus gesundheitlichen Gründen.
Erschwerend kommt aus Sicht vieler Unternehmer hinzu, dass neben den bürokratischen Mühlsteinen auch ein Großteil der Kosten bei Inhaber und Nachfolger hängen bleiben.

Warum gibt es hier keine staatliche Förderung, wo diese doch bei so viel anderen Dingen üppig zur Verfügung steht? Aus Sicht der AfD, die selbst durch viele betroffene Unternehmer und Handwerker in den Parlamenten repräsentiert wird, schlicht unverständlich!

Zweifelsohne: Es ist erfreulich, dass der Landkreis Nordsachsen Unternehmern durch diese informative Veranstaltung in der Ur-Krostitzer-Brauerei ein Podium und zugleich Gelegenheit zur Weiterbildung gibt. Leider bleibt dies jedoch nur ein Tropfen auf den heißen Stein! Die etablierte Politik hat seit Jahrzehnten durch mangelhafte bis nicht vorhandene Förderung heimischer Familien versagt. Nun muss sich jedes Unternehmen eigenverantwortlich um schwer zu findenden Nachwuchs bemühen.

Erst mit der AfD werden die Weichen – auch durch massive Entbürokratisierung und Steuerreformen – wieder im Sinne unserer klein- und mittelständischen Unternehmen gestellt!

Landwirtschaft und Ernährung bis 2030

Unter dem Motto „Stark für die Region – Landwirtschaft und Ernährung bis 2030“ trafen sich am vergangenen Donnerstag über 80 Vertreter der regionalen Land- und Ernährungswirtschaft auf dem Kartoffelhof Lienig im nordsächsischen Delitzsch zum Austausch.
Organisiert wurde der mittlerweile 3. Fachtag von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordsachsen (WFG), dem Regionalbauernverband Delitzsch-Torgau sowie dem Projekt „Zukunftsmarkt Regional“.

Nach der Eröffnung durch Landrat Kai Emanuel informierten verschiedene Vertreter u.a. zu den Themen Ernährungstrends, digitale Lösungen als Zeitersparnis aber auch die Gemeinsame Agrarpolitik-Reform (GAP) der Europäischen Union, die ab 2028 massive Kürzungen bei den landwirtschaftlichen Ausgleichszahlungen für unsere heimische Landwirtschaft vorsieht.
Für mich als einzigen Vertreter im Sächsischen Landtag war es erneut ein guter fachlicher Austausch mit alten und neuen Gesichtern.

Die heimische Land- und Forstwirtschaft ist durch nichts zu ersetzen und soll auch in Zukunft die tragende Säule zur Erhaltung unserer Kulturlandschaft sein.
Unseren Kindern soll in der Schule zukünftig wieder verstärkt die Bedeutung und Funktionsweise unserer heimischen Landwirtschaft vermittelt
werden. Dazu gehört auch die Entwicklung eines Grundverständnisses für moderne landwirtschaftliche Produktionsweisen und für die Bedeutung der
Landwirtschaft für die Erhaltung und Pflege unserer Kulturlandschaft.

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