Wermsdorf

Unser Dorf hat Stimme – oder wie man Beteiligung simuliert!

Zur heutigen öffentlichen Veranstaltung mit Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CDU) und der Staatsministerin für Regionalentwicklung Regina Kraushaar (CDU) war der Treffpunkt im Kloster St. Marienthal in Sornzig bestens gewählt. Ging es doch zu diesem Praxisforum um das LEADER-Programm als Förderinstrument der Europäischen Union zur Entwicklung ländlicher Regionen.
Gerade das Kloster der Stiftung Dr. Ludolf Colditz in Sornzig hat in den vergangenen Jahren immer wieder von Förderungen des LEADER-Programms profitiert.
Doch die nächsten Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur stehen für die Stadt Mügeln auf dem Areal wieder auf der Agenda.
Mit zwei bodenständigen Ministern sollte da einiges für die LEADER-Regionen in Nordsachsen zu erwarten sein. Aber beim Blick ins Portmonee der Bundes- und Landesregierung wird es schwer werden, große Sprünge zu machen! Hat man doch Geld ohne Ende – nur kann keiner von den derzeit Verantwortlichen damit umgehen!

Bereits zu Beginn legte der Mügelner Bürgermeister in seiner Begrüßung mit dem Hinweis los, dass der Landtagsabgeordnete Tobias Heller sich für diesen Medientermin gar nicht angemeldet hat – so weit so unwichtig!
Werter Herr Ecke: noch entscheide ich als Abgeordneter eigenständig, wo und wann ich zu welchem Termin in meinem Wahlkreis erscheine!
Das können Sie kritisieren aber bald erscheinen wir noch zu anderen Terminen. Spätestens mit der Regierungsübernahme – aber das wissen Ihre CDU-Kollegen bereits.
Nichts desto Trotz werde ich mich auch weiterhin für die Stadt Mügeln mit seinen 28 Ortsteilen einsetzen. Das habe ich Ihnen Herr Ecke schließlich bei unserem persönlichen Gespräch im vergangenen Jahr unterbreitet und dazu stehe ich.

Der Rest des Abends ist schnell erzählt:
An fünf Thementischen – unter anderem zum Förderprogramm LEADER zu beispielhaften Projekten der Wirtschaft, der Infrastruktur oder zum familiären Alltag auf dem Land – kamen die beiden Minister mit den Gästen aus Politik, Wirtschaft und Bürgern ins Gespräch. Man sollte allerdings nicht zu viel erwarten, denn fast die Hälfte der Teilnehmer bestand dabei aus Mitarbeitern der jeweilen Ministerien.
Deutlich wurden dabei wieder die Kritik an der allgemeinen Bürokratie in Deutschland. Dazu ergänze ich trotz der vielen Erfolge des LEADER-Programms muss auch der immer noch zu hohe bürokratische Aufwand und die oft komplizierten und zeitaufwendige Antragstellung genannt werden.
Ein weiteres Problem sind die langen Bearbeitungszeiten. Zwischen Antragstellung, Bewilligung und Umsetzung eines Projekts vergeht häufig viel Zeit.
Dadurch können Kosten steigen oder Projekte verzögert werden.
Das können wir uns im internationalen Wettbewerb überhaupt nicht leisten und dies wurde auch von Seiten der Wirtschaftsvertreter kritisiert.

Auch das Thema sozialer Wohnungsbau gerade in der Ballungszentren wurde von anwesenden Bürgermeistern kritisiert.
Im Gegenzug gebe man Fördermittel für den Rückbau in den ländlichen Regionen aus. Da passe etwas nicht zusammen – zumal es genügend Wohnraum auf dem Land gibt.
Hier müsse sich die CDU gegenüber den Sozialdemokraten, Grünen und Linken stärker behaupten so die Forderung an Ministerin Kraushaar!
Im Anschluss der Diskussionsrunden lag bereits das goldene Buch der Stadt Mügeln für eine Widmung der beiden Minister bereit.
Den Abend rundeten eine kurze Führung durch das Klosterareal mit dem Sornziger Urgestein und Obstbauingenieur Wolfgang Hanns ab.

Schlussendlich hat man mit dem LEADER-Programm seit 1995 tausende Projekte gefördert doch gerade in der Region Mügeln-Ablass wird sichtbar, dass ländliche Räume in den letzten Jahren eher ein Anhängsel waren statt der Abwanderung insbesondere junger Menschen in die Städte durch die strukturelle Entwicklung der Region etwas zu bieten.
So schloss die Grundschule Ablass wenige Jahre nach der vermeintlichen politischen Wende. Es folgten der „Konsum“ und Co. denn man hat auch damals schon verpasst, unsere Kommunen entsprechend ihren Aufgaben angemessen finanziell auszustatten. Hier weiß man vor Ort was und wo etwas gebraucht wird.
Dazu braucht es keine LEADER-Programme – denn auch da ging ja im LEADER-Programm „Sächsisches Zweistromland-Ostelbien“ so einiges schief.
Die Verantwortlichen sind allerdings heute nicht mehr vor Ort.

Altparteien lassen nach Gutdünken wählen: Zugriff, Zugriff, lieber Verfassungsschutz!

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit haben CDU, SPD und GRÜNE den Bundestags-Wahltermin für den 23. Februar 2025 mit dem SPD-Bundespräsidenten vereinbart. Der Souverän das deutsche Volk – und die AfD als größte Oppositionspartei in Ostdeutschland blieben dabei völlig außen vor!

Wahrscheinlich ist es auch nur Zufall, dass der Wahltermin mitten in die Winterferien im bevölkerungs- und wählerreichsten ostdeutschen Bundesland Sachsen fällt?

Zweifelsohne: Es ist natürlich aus Sicht der AfD erfreulich, dass nun endlich gewählt werden darf! Doch es stellen sich auch große organisatorische Herausforderungen: Neben der zügigen Beschaffung von Papier muss auch die Briefwahl im Schweinsgalopp, wenige Wochen nach Weihnachten und Silvester, abgewickelt werden! Der Berliner Landeswahlleiter rät schon jetzt, auf die Postzustellung zu verzichten! Die jetzt schon absehbaren Pannen werden das Vertrauen vieler Wähler in die Korrektheit der Stimmenauszählung wohl nicht größer werden lassen…

Wer ist hier also eigentlich verfassungsfeindlich? Dass allein die etablierten Parteien nichtöffentlich Wahlen, zum Nachteil anderer Parteien, auskungeln, war sicherlich nicht im Sinne der Väter des Grundgesetzes! Die parlamentarischen Abläufe und öffentlichen Debatten im Bundestag werden von CDU und SPD gerade willkürlich bis zum obligatorischen Stellen der Vertrauensfrage eingefroren!

Hier wäre der Verfassungsschutz dringend gefragt – denn das Vertrauen in unsere Demokratie wird durch solche tatsächlichen „Geheimtreffen“ im Schloss des Bundespräsidenten zerstört. Würde Herr Haldenwang nicht für die CDU kandidieren, hätte er sich diesem Beobachtungsobjekt mit voller Leidenschaft widmen sollen!

Direktmandat verteidigt!

Zuallererst möchte ich mich bei allen Wählern, Sponsoren und Wahlhelfern in meinem Wahlkreis Torgau-Oschatz bedanken.

Der Wahlausgang hat gezeigt, dass unsere Themen und Ziele gut bei den Wählern angekommen sind und sie die Regierungs-Propaganda der Altparteien ablehnen.
Trotz aller – teils unsauberen – Aktionen der angeblich demokratischen Kräfte konnten wir erneut das Direktmandat deutlich verteidigen.
Als Stadtrat, Kreisrat und direkt gewählter Abgeordneter werde ich mich gemeinsam mit allen, die es ehrlich um unser Land meinen, für eine gute Entwicklung einsetzen.
Denn, bei uns geht alles ohne Mauern, wenn wir unsere Heimat in Zukunft voranbringen wollen.

Wir gestalten Zukunft!

Tobias Heller
Ihr direkt gewählter Abgeordneter für Torgau-Oschatz

Nordsachsen Blaumachen!

Sonnabend, 24. August 19 Uhr Thomas-Müntzer-Haus, Oschatz

Der Saal ähnlich gefüllt wie knapp eine Woche zuvor an selber Stelle mit dem noch-Ministerpräsidenten. Noch wärmer.
Noch mehr Applaus am Abend.

Doch diesmal mit vertauschten Rollen:
Direktkandidat für den Wahlkreis Torgau-Oschatz Tobias Heller und der zukünftige Ministerpräsident Jörg Urban stellten Ihre Pläne für den „Machtwechsel“ in Sachsen vor.
Urban machte dabei zu Anfang deutlich, dass intakte Familien und Bildung die Grundlage unseres Freistaates sind.
In den ländlichen Regionen wie Torgau-Oschatz werden
Gesundheit und Pflege – sprich Ärztemangel und Krankenhausstruktur – für unsere Bürger immer existentieller. Außerdem verwies Jörg Urban an diesem Abend auf die Stärkung von Handwerk und Berufsausbildung, um schon frühzeitig unsere Schulabgänger mit Handwerk und Handel zu verzahnen.
Gerade vor dem Hintergrund einer stagnierenden Schulabbrecherquote und einer immer weiter wachsenden Zahl von Studenten, die dann am Arbeitsmarkt fehlten.
Tobias Heller unterstrich die schlechte finanzielle Ausstattung unserer Kommunen und dem Kreis Nordsachsen, bei dem schon heute eine Aufstellung eines genehmigungsfähigen Haushalt für 2025 in den Sternen stünde.

Die amtierende direkt gewählte Landtagsabgeordnete Gudrun Petzold gab den interessierten Besuchern in einer kurzweiligen Rückschau Einblick auf fünf Jahre ihrer Tätigkeit für Nordsachsen. Oliver Kirchner machte als Fraktionsvorsitzender der AfD in Sachsen-Anhalt kein Geheimnis aus den Parallelen der CDU-Ministerpräsidenten Haselhoff und Kretschmer bei der schrittweisen Abwirtschaftung der Bundesländer durch illegale Migration, dem Rückbau der Energieinfrastruktur oder dem massiven Stellenausbau in den Ministerien, der die Bürger jährlich Millionen Euro Steuergeld kosten.

Wir gestalten Zukunft!
Ganz klar: Jörg Urban!

Deshalb am 1. September mit beiden Stimmen ❌❌ AfD

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