Tobias Heller AfD

15. Wermsdorfer Regionaltagung – Tag des Waldes

Bei bestem Frühlingswetter fand am vergangenen Freitag im Wermsdorfer Wald eine besondere Tagung statt. Der Sachsenforst hatte zur „15. Wermsdorfer Regionaltagung“ eingeladen – passenderweise einen Tag vor dem „Internationalen Tag des Waldes“. Nach bereits 14 Veranstaltungen sollte man meinen, unsere Waldbesitzer sind nun umfassend informiert, doch die Veranstaltung im Forstbezirk Leipzig belehrt alle Teilnehmer eines Besseren.
Auf dem diesjährigen Treffen konnte sich die große Teilnehmerzahl an fünf Stationen zum Thema „Verkehrssicherung im Wald -rechtliche Rahmenbedingungen und praktische Umsetzung“ informieren und Fragen erörtern.

Ein seit Jahren bekanntes Problem für Waldbesitzer sind Bürokratie & Auflagen. Denn, viele gesetzliche Vorgaben zu Naturschutz, Bewirtschaftung, Aufforstung kosten viel Zeit und Geld. Darüber hinaus sind Förderprogramme oft kompliziert oder schwer zugänglich. Deshalb setze ich mich als Naturschutzpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion Sachsen weiterhin für eine Vereinfachung von Förderprogrammen, einer konsequenten Digitalisierung sowie einer Bündelung von Vorschriften auf Bundes-, Landes- und EU-Ebene ein. Zudem braucht es – wie bei unseren Landwirten – mehr Beratung statt Bürokratie durch den Ausbau unabhängiger Forstberatung was vor allem kleinen Privatwaldbesitzern zu Gute kommt.

Bestandsbehandlung macht Folgen gestörter Schutzfunktionen sichtbar

Die vorausschauende Bestandsbehandlung ist für viele Waldbesitzer mit Blick auf die Reduzierung von Verkehrssicherungskosten ein interessantes Thema. Müssen Waldbesitzer doch dafür Sorge tragen, dass von den Bäumen keine Gefahren oder Schäden für andere ausgehen.
Doch auch hier wurde deutlich, was wir gerade mit Blick auf Windenergieanlagen oder Solarparks in sächsischen Wäldern immer wieder kritisieren: die Schutzfunktion des Waldes wird durch die Entnahme von vitalem Baumbestand massiv geschädigt.
Die Erosions- und Bodenschutzfunktionen werden aufgelöst und machen den Wald immer mehr zur Problemzone bei Stürmen, dem Wasserhaushalt und nicht zu guter Letzt als Lebensraum für Lebewesen. Aber das interessiert die Grünen Sektenanhänger mit der Sonnenblume im Landtag natürlich wenig. Ordnen sie doch der Gewinnung von volatilen Energien alles unter, was dieses Land lebens- und liebenswert macht.

Drei weitere Stationen sensibilisierten die Teilnehmer für die sicher Fällung und Entnahme zur Verkehrssicherung. Neben Forstspezialtechnik, wurde auch der Einsatz der Baumkletterer sowie die seilwindenunterstütze Fällung anschaulich erläutert. Eine – wie gewohnt durch den Sachsenforst sehr gut organisierte und lehrreiche Veranstaltung – die alle Vertreter von Kommunen und Behörden sowie Forstunternehmern und Privatleuten vor Ort begeisterte.

Vor diesem Hintergrund steht der heutige „Tag des Waldes“ in diesem Jahr unter dem Motto „Wälder und Wirtschaft“ – aus meiner Sicht sehr aktuell. Denn, lange wurde der Wald nur als Holzlieferant betrachtet.

Heute weiß man, der Wald ist das Fundament für eine nachhaltige Entwicklung, indem er die Produktivität gerade in strukturschwachen Gegenden steigern und gesunde Wassereinzugsgebiete sichern kann. Er ist eine unverzichtbare Grundlage für die Landwirtschaft und unsere Böden. Von der Bereitstellung sauberer Trinkwasserressourcen bis hin zum Schutz der Böden und der Regulierung des Klimas leisten Wälder Ökosystemdienstleistungen, die auch für moderne Volkswirtschaften unbezahlbar sind – Stichwort Wind- und Solaranlagen in Waldgebieten.
Forstprodukte bieten z.B. innovative, naturbasierte Lösungen, um bei Bedarf kohlenstoffintensive Materialien wie Stahl, Beton oder Kunststoffe zu ersetzen. Natürlich immer im richtigen Maß!
Wald dient letztlich auch jedem von uns persönlich als Kraftquelle zur Erholung und Entspannung vom alltäglichen Wahnsinn.

Social-Media-Verbot für die Jugend? Erziehung statt Zensur!

Überraschungen gibt’s: Erst haben SPD, Grüne und Co. jahrelang das jüngere Wahlalter vehement gefordert. Und nun sollen junge Menschen plötzlich bis zum 16. Lebensjahr nicht mehr in der Lage sein, soziale Medien verantwortungsvoll zu nutzen – aber nach dem 16. Geburtstag gleich an die Wahlurne gehen?

Auch Politiker der CDU – insbesondere der verbotshungrige Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, Daniel Günther, stimmen nun in den Verbotschor ein. „Böse“ Zungen behaupten, den Altparteien schmeckt nicht, dass junge Wähler besonders in Ostdeutschland gerne blau wählen… Da wird der Jugendschutz für die zensurfreudigen Sozialdemokraten gleich besonders interessant…

Dabei ist das Ganze schon in der Begründung schief: Der „Deutsche Kinderschutzbund“ selbst spricht sich gegen ein pauschales Social-Media-Verbot für Unter-16-Jährige aus. Denn Kinder und Jugendliche dürfen nicht nur Verbote bekommen, sie müssen befähigt werden! Es braucht Begleitung, Medienkompetenz, Schutzkonzepte, Aufklärung und auch technische Schranken. Selbstverständlich müssen auch Plattformen mit ihren suchtverstärkenden Algorithmen stärker in die Pflicht genommen werden. Ein pauschales Verbot aber löst die Probleme nicht! Es verschiebt sie lediglich in dunklere Ecken. Denn keine Sorge: Unser pfiffiger Nachwuchs weiß gewiss, wie er ein Social-Media-Verbot alter Genossen umgehen kann.

Überwachungs-Staat im Netz droht

Doch diese Argumente sind auch CDU und SPD bekannt. Es entsteht vielmehr der Eindruck, „Kinderschutz“ wird als Begründung vorgeschoben, um am Ende Alterschecks und Identitätsprüfungen durchzusetzen. Denn um ein Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche durchzusetzen, müsste JEDER Bürger digital erfasst werden. Zur Klarnamenspflicht und zum Social-Media-Verbot für angebliche Verfassungsfeinde und Altparteien-Gefährder ist es da nicht mehr weit…

Die AfD plädiert für offene Angebote sowie Begleitung für Kinder UND Eltern statt pauschaler Verbote. Denn es sind vor allem die Erziehungsberechtigten, die die digitale Erziehung ihrer Kinder beeinflussen. Es gibt genug technische Möglichkeiten und Apps, die einen schrankenlosen und suchtfördernden Umgang mit digitaler Technik und sozialen Medien wirkungsvoll kontrollieren und einschränken helfen!

Wir brauchen konsequenten, realistischen Jugendschutz, der Kinder verantwortungsbewusst in Mediennutzung bildet und Suchtpotenziale verringert. Aber keine bevormundenden Verbotsfantasien der Altparteien, die am Ende vor allem eines treffen: freie Information, freie Debatte und den Zugang zu alternativen Stimmen!

Quellen:

https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/kinderschutzbund-social-media-verbot-kinder-und-jugendliche/

https://www.deutschlandfunk.de/kinderschutzbund-spricht-sich-gegen-ein-social-media-verbot-fuer-unter-16-jaehrige-aus-102.html

Winterferien in Sachsen

Heute gab es die Halbjahresinformationen in unseren sächsischen Grund- und Oberschulen sowie den Gymnasien. Viele von Euch waren sicher sehr fleißig und haben sich die kommenden beiden Ferienwochen verdient. Also werft die Beine hoch und macht mit Oma, Opa, Mama, Papa und Freunden worauf Ihr Lust habt. Ich wünsche Euch schöne Winterferien!

3 Tage Bildungszeit in Sachsen – €DU lässt sich erneut „unterbuttern“

Aus anfänglich 5 Tagen „Bildungszeit“ zur Fortbildung und Qualifizierung sowie politischer Bildung im Ehrenamt konnte man sich in der Verliererkoalition aus €DU und SPD nun auf einen Konsens zu Lasten aller Sachsen einigen.
Es braucht aber Betriebe, denen diese „Bildungszeit“ auch wirtschaftlich einen Mehrwert bietet. Im Zweifel bilden unsere Unternehmen die entsprechenden Mitarbeiter gleich selbst aus – auf eigene Kosten natürlich!
Gut möglich, dass nun gewaltfreies Töpfern gegen Rechts mit dem Kulturbüro Sachsen auf den Malediven dank der linken Linken, den Christpopulisten, Kirchen, Gewerkschaften und dem pöbelnden Rest möglich wird.
Ich selbst bin seit vielen Jahren im Ehrenamt tätig und mich haben auch viele Stimmen zu diesem Thema erreicht. Teils sehr kontrovers aber immer sachlich.
Eine qualifizierte Weiterbildung ist auch heute bereits mit geringem zeitlichen Aufwand möglich. Deshalb lehne ich persönlich diesen Antrag entschieden ab!
Trotz eindeutigem Votum der sächsischen Wirtschaft und den kommunalen Vertretern in der öffentlichen parlamentarischen Anhörung lässt sich die ehemalige Wirtschaftspartei €DU nun wieder in Sachsen sprichwörtlich „unterbuttern“. Eine Hand voll Abweichler in der CDU-Fraktion fallen da nicht mehr ins Gewicht!

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