Die Schaffung eines eigenen Staatsministeriums für Sport und Ehrenamt im Bundeskanzleramt wurde mit dem Anspruch verbunden, Sport und Ehrenamt zur „Chefsache“ zu machen.
Ein Jahr später fällt die Bilanz jedoch ernüchternd aus. Wie die Leipziger Volkszeitung (LVZ) heute berichtete http://(www.lvz.de/politik/regional/berlin-merz-will-staatsministerin-schenderlein-aus-sachsen-entlassen-VRP7AG5CWFDX7BZSB2JAXMH6QE.html, hat dies wohl auch noch-Kanzler Friedrich Merz erkannt und die mehrfache Wahlverliererin aus Nordsachsen bereits am Donnerstag telefonisch über die geplante Entlassung informiert.
Als direkt gewählter Abgeordneter für Torgau-Oschatz in Nordsachsen ein längst überfälliges Signal aus Berlin.
Denn bisher gibt es keine spürbaren Verbesserungen für Vereine, Ehrenamtliche und Sportler hier vor Ort. Dies bestätigen mir Vereinsvertreter immer wieder im direkten Austausch.
Vereine stehen weiterhin im Regen
Gerade im Ehrenamt kämpfen Vereine weiterhin mit überbordender Bürokratie, steigenden Kosten und zunehmenden Schwierigkeiten, ehrenamtliche Helfer zu gewinnen.
Viele Verantwortliche wünschen sich weniger Ankündigungen und mehr spürbare Entlastungen im Alltag. Bislang fehlen messbare Erfolge beim Bürokratieabbau und bei der finanziellen Stärkung der Vereine.
Dies versuche ich – im Rahmen meiner Möglichkeiten z.B. durch meine monatlichen Spenden an die Vereine in Torgau-Oschatz etwas zu kompensieren.
Denn wir von der AfD kündigen im Wahlkampf nicht nur an – wir übernehmen Verantwortung und handeln.
Doch auch im Bereich der Sportförderung bestehen weiterhin erhebliche Herausforderungen. Der Sanierungsstau bei Sportstätten – gerade auch in Sachsen – ist nach wie vor groß, viele Kommunen und Vereine warten immer noch auf ausreichende Unterstützung. Da ist die in der CDU-Ortsgruppe groß gefeierte Sanierung der Oschatzer Döllnitzhalle durch die „Sportmilliarde“ fast schon ein Lacher für die vielen reformbedürftigen Sportstätten in Sachsen.
Gleichzeitig dauern zentrale Reformvorhaben wie die Neuordnung der Spitzensportförderung bereits seit Jahren an. Zumindest wurde inzwischen das Sportfördergesetz auf den Weg gebracht.
Schenderlein hatte in den vergangenen Wahlkämpfen viel versprochen. Doch sie hat sich maßlos überschätzt und dieses Dilemma lösen wir von der AfD endlich wieder zusammen mit der Bevölkerung.
Doch Kanzler Merz wäre nicht in der CDU, wenn er nicht schon nach dem nächsten Posten für die Wahlverliererin aus Taucha suchen würde. Schließlich erwarten das die CDU-Ostverbände!
Man wird sie sicher wieder entsprechend unterbringen. Davon bin ich persönlich überzeugt. Hoffentlich besinnt sie sich auf Bodenständigkeit und nicht auf Luftschlösser. Mit ihr stehen oder fallen auch so manche Abgeordnete im sächsischen Landtag über kurz oder lang.
Deshalb hier unsere AfD-Forderungen für Sport und Ehrenamt:
1. endlich spürbarer Bürokratieabbau für Vereine
2. dauerhaft bessere finanzielle Ausstattung des Ehrenamts
3. ein verbindlicher Investitionsplan zur Sanierung kommunaler Sportstätten
4. transparente Erfolgsberichte über die tatsächlich erreichten Verbesserungen für Sport und Ehrenamt